Abschied vom Sommergarten
Graben Sie Rhizome und Knollen von Canna und Dahlien spätestens nach den ersten leichten Frösten aus. Kennzeichnen Sie für die Pflanzung im nächsten Jahr am besten die Farben und Sorten. Dann abtrocknen lassen, damit sie nicht schimmeln. Das Lager sollte möglichst kühl und nicht zu feucht sein.
Raupenfraß im Frühjahr verhindern
Legen Sie jetzt Raupen- und AmeisenLeimringe gegen die flugunfähigen Frostspannner-Weibchen um Bäume und Stützpfähle. Die Leimringe fangen die weiblichen Insekten ab und verhindern so die Eiablage in den Kronen. Die Fraßschäden durch junge Raupen im Frühjahr bleiben dann geringer.
Fit für das Winterquartier
· Kübelpflanzen um etwa ein Drittel zurückschneiden. Weiche Blätter und Blüten entfernen, da sonst leicht Grauschimmel daran auftritt.
· Blätter und Triebe vor dem Einräumen mit einem bienenschonenden Mittel behandeln.
· Tierchen in der Topferde durch einstündiges Tauchen des Ballens und anschließendem gründlichen Abgießen entfernen. Wurzelballen vor dem Einräumen gut abtrocknen lassen.
· Frostunempfindlichere Pflanzen wie Oleander, Oliven und Zitruspflanzen dürfen noch draußen bleiben. Bei Regenwetter aber geschützt aufstellen, da sonst schnell Wurzelfäulnis auftritt.
· Pflanzen möglichst hell, kühl und nur leicht feucht überwintern, regelmäßig kontrollieren.
03.10.2016 Reinhard Ecker
Tomaten ausgeizen – Garant für große und pralle Früchte
Bei nicht ausgegeizten Tomatenpflanzen bilden sich in der Regel zahlreiche Früchte an den Trieben. Diese sind jedoch weitaus kleiner als jene Tomaten, die an ausgegeizten Pflanzen heranreifen. Genau aus diesem Grund befürworten viele Tomatenliebhaber das Ausgeizen. Werden alle Geiztriebe, die den Pflanzen unnötig Nahrung und Kraft rauben, entfernt, kann die gesamte Energie in die Ausbildung der Früchte fließen. Je weniger Triebe mit Nährstoffen zu versorgen sind, desto optimaler kann der Hauptstamm die wertvolle Nahrung nutzen und diese an die Früchte weitergeben. Sie können größer, dicker und praller werden und zudem hervorragend ausreifen. Hinweis: Tomaten, deren Geiztriebe nicht entfernt werden, können teils nicht bis zum Schluss ausreifen und sind manchmal sogar ungenießbar. Ein weiterer Vorteil des Ausgeizens: Aus Geiztrieben lassen sich wieder neue Tomatenpflanzen kultivieren. Dafür die Geiztriebe einfach in feuchte Watte in einer Schale betten. Die Watte immer wieder befeuchten bis die Triebe wurzeln. Diese dann in kleine Pflanztöpfe mit Gartenerde pflanzen. Sind die Pflänzchen stark genug, dürfen sie ins Beet.
01.08.2014 Reinhard Ecker
Woran erkennt man, dass Buchs-Pflanzen vom Buchsbaumzünsler befallen sind?
Die Raupen des Kleinschmetterlings fressen Blätter und Triebe und führen so zu einer starken Schädigung. Typisch für einen Befall sind die Gespinste in der Pflanze, die im Lauf der Zeit von den Raupen produziert werden, um sich dort ungestört zu Faltern weiterzuentwickeln.
Wichtig ist eine regelmäßige Kontrolle der Pflanzen und nicht erst zu handeln, wenn sie bereits kahlgefressen sind. Hat man die bis zu 5 cm langen, auffällig gelbgrünen, schwarz gestreiften Tiere entdeckt, sollte man sich umgehend an die Bekämpfung machen und sie direkt mit einem geeigneten Insektizid besprühen.
20.02.2014 Reinhard Ecker
Fragen & Antworten :
Welche Gemüsearten sind für Einsteiger zu empfehlen?
Schnitt- und Pflücksalate sind leicht aus Samen zu ziehen und schon nach 6 Wochen erntereif. Auch Radieschen, Karotten und Bohnen sind einfach zu kultivieren und wachsen schnell.
Aussäen oder Jungpflanzen kaufen?
Ab dem Frühjahr gibt es Jungpflanzen im Handel; u.a. veredelte Tomaten und Gurken sowie eine Vielzahl von Gemüsesorten. In den Saatgutregalen ist die Artenvielfalt aber größer.
03.02.2014 Reinhard Ecker.
Wünsche allen Gartenfreunden ein gesundes neues Jahr 2014. Hoffentlich meint es der Wettergott heuer besser mit uns, damit so manche Gartenarbeit nicht wieder umsonst ist.
Hier ein paar Ratschläge für den Monat Jänner:
Wühlmausbekämpfung durchführen, bevor sie sich im März weiter vermehren, an den Obstbäumen Leimringe gegen den Frostspanner anbringen, falls noch nicht gemacht: Staudenbeete mit Reisig abdecken, Rosen aufhäufeln.
Überwinterungsraum durchsehen:
Eingewinterte Dahlien, Knollenbegonien, Geranien, Fuchsien und Kübelpflanzen auf Fäulnis und Schädlinge kontrollieren.
Ziergarten:
Bei starkem Schneefall sollten Bäume und Sträucher abgeschüttelt werden, damit keine Äste abbrechen oder die Pflanzen auseinandergerissen werden. Grössere Wunden mit Wundverschlussmittel
versorgen. 02.01.2014 Reinhard Ecker.
Jetzt tritt die zweite Generation der Pflaumenwickler auf. Fangen Sie die männlichen Falter mit Pflaumenmaden-Fallen ab, um den Befall zu reduzieren. Außerdem abfallende Früchte mitsamt den darin befindlichen Maden sofort entsorgen . Ein unter den Bäumen ausgelegtes Vlies erleichtert das Einsammeln und behindert die Falter beim Ausfliegen und die Maden beim Verpuppen im Boden.
Zeit für Sommerschnitt
Schneiden Sie Kirschen, Zwetschken und Beerenobst am besten gleich nach der Ernte, weil die Wunden dann gut heilen. Auch Walnussbäume können im Sommer geschnitten werden.
Verstreichen Sie größere Schnittflächen gleich mit Wundverschluss.
Krautfäule-Erreger stoppen Hoher Niederschlag und Luftfeuchtigkeit fördert den Befall mit Kraut- und Knollenfäule. Gehen Sie rechtzeitig mit Atempo Kupfer-Pilzfrei dagegen vor. Der Kraut- und Braunfäule an Tomaten können Sie im Freiland ebenfalls mit Atempo Kupfer-Pilzfrei im Gewächshaus mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei vorbeugen.
15.07.2015 Reinhard Ecker
Dickmaulrüssler
Schadbild
An bodennahen Ästen zeigen die Blätter verschiedener Gehölze ein auffälliges Fraßbild, das als Buchtenfraß bezeichnet wird, da Einbuchtungen in das Blatt gefressen werden.
Besonders auffällig sind die Symptome an immergrünen Laubgehölzen wie Rhododendren oder dem bodendeckenden und kletternden Spindelstrauch (Euonymus fortunei). Aber auch an sommergrünen Gehölzen, wie Forsythie, Flieder oder Schneebeere (Symphoricarpos) kann man diese Schäden immer wieder sehen.
Schädling
Der Dickmaulrüssler (Othiorrynchus sulcatus) gehört zur Gruppe der Rüsselkäfer. Die grauen, ca. 1 cm langen Käfer fressen bei Dunkelheit an den Blättern verschiedener Gehölze und Stauden.
Gelegentlich wird auch die junge Rinde angefressen.
Tagsüber verstecken sich die Tiere, so dass man den Schädling meist nicht zu Gesicht bekommt. Die cremefarbenen Larven leben unterirdisch. Sie ernähren sich von den Wurzeln ihrer Wirtspflanzen, die sie im Extremfall ganz abfressen.
Dickmaulrüssler bevorzugen humusreiche und lockere Böden. Neben dem relativ großen Gefurchten Dickmaulrüssler treten in Gärten vermehrt auch andere Vertreter aus der Gruppe der Rüsselkäfer auf, die ähnliche Schäden verursachen.
Bekämpfung
Allgemeine Bekämpfungshinweise
Einen schwächeren Befall vertragen die Pflanzen recht gut. Sind allerdings starke Fraßschäden zu verzeichnen, sollte eine Bekämpfung erwogen werden. Die im Boden lebenden Larven lassen sich auf biologische Weise mit winzigen Fadenwürmen (Nematoden) bekämpfen.
Die Nützlingslieferanten bieten auf ihren Internetseiten dazu gute Informationen. Nützlinge für den Biologischen Pflanzenschutz werden u.a. von folgenden Firmen angeboten:
• e-nema Gesellschaft für Biotechnologie und biologischen Pflanzenschutz
Pflanzenschutzmittel
• Schädlingsfrei Careo Konzentrat für Zierpflanzen oder Schädlingsfrei Careo Konzentrat für Gemüse (Acetamiprid)
• Schädlingsfrei Calypso (Thiacloprid)
15.09.2014 Reinhard Ecker